Ausstellungen

INTERCOUTURE – OBJETS DU POUVOIR

Musée d’Art Contemporain et de Multimédias, Echangeur Limete, Kinshasa, Congo, Democratic Republic Of The (zaire)
28 Oct 2016 - 30 Nov 2016

Installation view, Shabazz X, coutesy of Goethe Institute Kinshasa
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Die Ausstellung „INTERCOUTURE – Objets du pouvoir“ zeigt Objekte, Fotos und Videos, mit denen die Rolle der sichtbaren und versteckten Spuren von Macht in der städtischen Gesellschaft von Kinshasa thematisiert werden.

Als Ausgangspunkt der Diskussionen über die gesellschaftliche Funktion von Macht dient der Kunstraum des Echangeur, der als eines der höchsten Gebäude Kinshasas gleichzeitig einen zentralen Ort der Macht symbolisiert.

Mit ihrer Performance „Medusa“ macht die Rapperin Orakle Ngoy die versteckte Macht der kongolesischen Frauen sichtbar. Begleitet wird der Auftritt von einem Video, das Aufnahmen von Versace-Medusas aus dem Straßenleben Kinshasas zeigt. Die im Stadtbild Kinshasas omnipräsente Medusa wird so zu einem Symbol weiblicher Macht umgedeutet und öffentlich gemacht. Weitere Performerinnen: Huguette Tolinga, Nyangombe, Eliya Liyenge Nelly und BMB Voix d’Ange.

Die in Zusammenarbeit mit Chris Shongo und Stors Hyns entstandene Arbeit „Lumumba-Shakur“ zu dem amerikanischen Rapper 2Pac hingegen widmet sich der Macht des Wortes und des Wissens. Über die visuelle Verbindung von zwei Vorbildern, die sich mit ihrem Handeln und Denken gegen Machtlosigkeit und Fremdbestimmung einsetzten, wird ein Zusammenhang zwischen amerikanischem Gangsta-Rap und der Kolonialkritik Lumumbas hergestellt.

Henrike Naumann wurde 1984 in Zwickau (eh. DDR) geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Studium der Szenografie arbeitet sie seit 2012 als freischaffende Video- und Installationskünstlerin. Internationale Arbeitsaufenthalte haben sie ins Dar Si Said, Marrakesch (Marokko), zur Ghetto Biennale nach Port-au-Prince (Haiti) und ins Kunsthuis SYB nach Beetsterzwaag (Niederlande) geführt. Weitere Infos: www.henrikenaumann.com
Henrike Naumann ist die erste Künstlerin, die sich im Rahmen der von Académie des Beaux-Arts de Kinshasa und Goethe-Institut in Kinshasa ins Leben gerufenen und auf drei Jahre angelegten Künstlerresidenz mit dem Titel „RESIDENCES URBAINES“ in Kinshasa aufhält. Einen Monat lang lebt die Künstlerin inmitten der Akademie, beschäftigt sich mit verschiedenen Fragestellungen, knüpft Netzwerke und realisiert eine Präsentation.

Die Residenz in Kinshasa ist derzeit das einzige Residenzprogramm des Goethe-Instituts auf dem afrikanischen Kontinent. Residenzen ermöglichen es Künstler_innen, einen längeren Zeitraum in einem anderen Umfeld zu verbringen und sich intensiv mit einem Thema oder Projekt zu beschäftigen. So entstehen nachhaltige Arbeitskontakte mit Kulturschaffenden und Künstlern vor Ort.

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KünstlerInnen: Henrike Naumann, Orakle Ngoy, Huguette Tolinga, Nyangombe, Eliya Liyenge Nelly, BMB Voix d’Ange (musiciens) et Chris Shongo (photographe), Stors Hyns  (performeur), Noha Matanga (designer), Junior Mvunzi (sculpteur) et Willfried LovaLova (sapeur)

Die Ausstellung entsteht in Partnerschaft mit dem Musée d’Art Contemporain et de Multimédias, Echangeur, des ArtLab Africa und der Académie des Beaux-Arts, Kinshasa.

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www.goethe.de

 

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