FRANCISCO VIDAL


Francisco Vidal 2. U.topia Luanda series, 2015, Angola's pavilion
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Francisco Vidal ist 1978 in Lissabon, Portugal, geboren. Er lebt und arbeitet derzeit in Lissabon. 2010 machte er seinen Master of Fine Arts an der Columbia University School of the Arts, New York, USA, nach Abschluss eines Maumaus Independent Study Programmes an der Maumaus School of Visual Arts in Lissabon, Portugal im Jahre 2005 und dem Erwerb des Bachelor in Fine Arts an der Hochschule für Kunst und Design in Caldas da Rainha, Portugal im Jahr 2003. Er fühlt sich als Afrikaner, auch wenn er nicht auf dem Kontinent geboren ist, er wuchs in der afrikanischen Diaspora in Portugal auf. Francisco arbeitet mit Zeichnungen, bildhauerischen Arbeiten und Installationen, um ein Universum zu schaffen, das sich nicht leicht einordnen lässt, in seiner Kontinuität aber seine persönliche Entwicklung und seinen Standpunkt widerspiegelt. Francisco Vidals Arbeiten in verschiedenen Formaten sind das Ergebnis einer zunehmend akribischen Reflektion der Realität, in der er lebt. Neben seiner eigenen künstlerischen Praxis als Maler spielte Vidal eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der Kunstszene in Luanda. 2012 gründete er zusammen mit Rita GT, Antonio Ole und Nelo Texeira das e-studio Luanda, ein Künstlerkollektiv, Projektraum und Studiokomplex mit Sitz in Luanda, das regelmäßige Ausstellungen produziert und ein Kunstausbildungsprogramm anbietet.

In seinen aktuellen Arbeiten beschäftigt sich Francisco Vidal mit der modernistischen Vorstellung von Technologie als zentralem Element des Traums von Utopie, repräsentiert durch die Maschine. Tiwani Contemporary wird eine raumbezogene Installation zeigen, die Vidal mit seiner Utopie-Maschine produziert hat: eine Sperrholzkiste im Standardformat, die ein All-in-one-Toolkit für die Massenproduktion von Screenprints enthält, und auch als Papierherstellungsmaschine dienen kann.

Zusammengefügt bilden die Papierstapel eine modulare Leinwand, eine Haut aus Karton, die unendlich weite Flächen bedecken kann. Die Maschine entstand aus einer Reaktion auf Vidals eigene Migrationserfahrung und die Herausforderungen, die der moderne, wandernde Künstler meistern muss. Parallel zu seiner künstlerischen Praxis als Maler spielte Francisco Vidal eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kunstszene in Luanda. Vidal war einer der Mitbegründer des e-studio Luanda, einem Künstlerkollektiv, Projektraum und Studiokomplex, das regelmäßige Ausstellungen produziert und ein Kunstausbildungsprogramm durchführt. Vidal ist einer der außergewöhnlichsten künstlerischen Stimmen der jungen Kunst aus Angola, seine Arbeiten wurden in der offiziellen Auswahl für den Angolanischen Pavillon auf der 56. Biennale die Venezia 2015 gezeigt.

 

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