Afronova Gallery

Johannesburg, South Africa


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Die Galerie Afronova besteht seit 2005. Zunächst wurde sie in Newtown vor dem legendären Market Theatre installiert, später ins urbane Braamfontein verlegt, und seit 2013 ist sie in privaten Räumen in Parkhurst, einem der belebtesten Viertel Johannesburgs, untergebracht.

Seit der Eröffnung hat Afronova zahlreiche Ausstellungen von KünstlerInnen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent sowie aus den Regionen des Indischen Ozeans und der Karibik veranstaltet. Mit der Präsentation einer Reihe von Performances, Buchpräsentationen und Lesungen, Modenschauen, Filmvorführungen, Treffen und Künstlerresidenzen ist die Galerie ihrem Vorsatz treu geblieben, eine polyphone Plattform für zeitgenössische afrikanische Ausdrucksformen zu sein. Afronova beschreitet neue Wege, die Sammlung der Galerie umfasst die visionären Modernen und setzt den Schwerpunkt auf junge zeitgenössische KünstlerInnen. Afronova ist nicht nur ein physischer Raum, sondern eine Reise, auf die sich eine wachsende Familie aus Kunstschaffenden, PartnerInnen und FreundInnen gemeinsam begibt. Die Galerie bietet den Rahmen für Ästhetik, Diskussionen und Transformation, sie bringt KünstlerInnen und Praxen in Umlauf – ein ständiger Dialog.

Mit ihrem Beitrag betrachtet die Galerie Afronova den afrikanischen Kontinent als ein politisch, ökonomisch, spirituell und ethnisch heterogenes Gewebe und hinterfragt, was uns verbindet, was die einzelnen Teile festigt, was die Kultur der Métissage fördert. Und ohne eine umfassende Untersuchung durchgeführt zu haben, zeichnet Afronova geduldig ein facettenreiches Bild, wobei jede Ausstellung ein neues Fenster eröffnet und das unermüdliche Streben offenbart, ein eigenes Wertesystem aufzubauen, das unabhängig von der Bestätigung durch den Westen ist.

Es ist eine sowohl anspruchsvolle als auch lohnende Arbeit, angetrieben von der Freude, Risiken einzugehen und künstlerische Entscheidungen zu treffen. So bietet sich die einzigartige Gelegenheit zu einem Austausch mit jedem/jeder KünstlerIn, die einzelnen Persönlichkeiten und Sensibilitäten kennenzulernen, und außerdem das Vergnügen, Einblicke in unterschiedliche Sichtweisen eines äußerst kosmopolitischen Publikums zu bekommen.